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© by Dani B
Strände in Uruguay

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Uruguay 09-13.03

Zwischen Chile und Argentinie haben wir schon X-mal hin und her gewechselt, es wird mal Zeit für ein anderes Land. Also auf nach Uruguay. Von Buenos Aires kommt man mit der Fähre in ca 3 Stunden über den Rio del Plata nach Montevideo. Das ist uns aber zu langweilig.Wir entscheiden uns für den Landweg über die Brücke bei Fray Bentos. Ich habe keine Ahnung wie hier der Grenzübertritt funktioniert, der zuständige Beamte auch nicht. Schliesslich muss ich das Formular für die temporäre Einfuhr des Motorrades selber ausfüllen der Beamte stempelt alles ab und Trudy darf ein Jahr in Uruguay bleiben.Wir 3 Monate. Im ersten Dorf in Uruguay, Fray Bentos erleben wir einen Kulturschock. Wer hat hier aufgeräumt? Kein Müll vor den Häusern, auch auf den Strassen und Gehwegen ist alles sauber. Und wo sind die vielen Strassenhunde ?? Richtig schöne Häuser mit gepflegten Gärten.Yvonne meint sie bleibe gleich in Uruguay, ich kann sie beim retour fahren wieder abholen. Allerdings nur bis zur ersten Unterkunft in Colonia Sacramento. Die Hostel sind auch nicht besser als in Argentinien oder Chile dafür aber etwas teurer. Colonia Sacramento ist eine schöne Stadt, direkt am Rio de la Plata mit Strassen aus Kopfsteinpflaster auf denen einige renovierte Oldtimer parken. Tags darauf fahren wir weiter nach Nueva Helvecia.Die Stadt wurde 1862 von schweizerischen Einwanderern gegründet. Schliesslich wollen wir den Baum mit allen Schweizer Kantonswappen in der Frau Vogel Strasse besichtigen. Den Baum finden wir auch sofort, ist nicht zu übersehen.Wir fühlen uns fast wie zuhause. Bei vielen Häusern ziert am Eingang das Wappen ihres Herkunftskantons, Luzern Zürich, Solothurn alle sind vertreten. Nur schwitzerdütsch spricht hier niemand mehr. Für uns geht es noch bis zur Hauptstadt Montevideo weiter, wo wir einige Adressen von günstigen Hostels haben. Die sind aber alle ausgebucht und so landen wir nach einigem suchen in einem Ibis Hotel mit eigener Tiefgarage. Das ist die Gelegenheit um die Kette zuwechseln, seit einiger Zeit künden mahlende Geräusche vom Ritzel das Ende der Kettenlebensdauer an. Da ich nicht warten will bis die verschliessene Kette auch den hinteren Zahnkranz zerstört den ich aus Platzgründen nicht dabei habe, ist heute der Tag des Ketten und Ritzelwechsels. Also ab in die Tiefgarage, Hinterrad und Schwinge ausbauen,Kette und Ritzel wechseln. Die Kette hat 30000 km gehalten. Nicht ganz so lange wie erwartet, aber der sandige Schlamm auf der Carretera Austral hat bestimmt den Verschleiss gefördert. Frisch geölt und geschmiert geht es am nächsten Tag weiter der Küste entlang. Hier zeigt sich Uruguay von seiner schönsten Seite die Sandstrände sind wunderschön und scheinen endlos. Kein Wunder das hier die Argentinier gerne Urlaub machen. Punta del Este genisst den Ruf das St. Tropez Südamerikas zu sein, hier treffen sich die Reichen und Schönen. Wir gehören nicht dazu und folgen der Küstenstrasse weiter bis es nur noch mit der Fähre weitergeht. Hier kehren wir um, es wären nur noch 200 Kilometer bis zur Brasilianischen Grenze. Wir wollen aber über Argentien Richtung  Norden zu den Iguazu Wasserfällen. Auf dem Weg zur Grenze sehen wir eine Werbetafel von einem Geo- Park. Nun Zeit haben wir und Weiterbildung schadet nicht. Wir besichtigen den Park Grutas Palacio in dem durch Regenwasser ein Labyrinth an Höhlen in Millionen von Jahren entstanden ist. Die Besichtigung, inkluvive Führung kostet uns den symbolischen Betrag von 2.- Franken. Der Führer gibt uns beim Abschied noch den Tipp die Gesteninsformation die an ein Krokodil erinnert am Lago Andresito zu besichtigen. Dem Tipp folgen wir und beschliessen angesichts der schönen Lage am -See gleich hier zu übernachten. Weiter gehts in Argentinien Misiones