www.1001km.ch
© by Dani B
Canon del Pato

Reiseberichte

Home News Motorrad Ausruestung Reiseberichte Gallery Ueber uns Sponsoren

 Paracas Islas Ballestas 02-06.04.2014

Von Nasca geht es auf der Panamericana weiter Richtung Norden ans Meer bei  Paracas. Wir finden ein günstiges Hotel direkt am Strand mit Aussicht über den kleinen Hafen. Paracas ist auch der Ausgangshafen für eine Bootstour zu den Ballestas Inseln. Diese Inseln sind mit dem Schnellboot in knapp 40 Minuten zu erreichen und werden wegen Ihrer Artenvielfalt auch Gallapagos für die Armen genannt. Bis jetzt hatten wir schönes Wetter, strahlend blauer Himmer, aber am Tag an dem wir die Bootstour machen ist er leider da, der für diese Jahreszeit an der Küste typische Nebel. Das wird auch so bleiben für die nächsten Monate,  versichert uns ein Einheimischer. Der Ausflug zu den Inseln war trotzdem sehr interessant viele Seelöwen, Pinguine und exotische Vögel leben in den vom Meer ausgespülten Gesteinsformationen. 

 

Lima 07-09.05.2014

Lima ist nicht nur eine 9 Millionen Metropole, hier gibt es  auch einen Touratech Shop. Das ist die Gelegenheit um  an der Transe das Oel zu wechseln, zumal Ines die nette Chefin auch einen passenden Oelfilter organisieren kann. Ist immerhin schon 25000 km her seit dem letzten Wechsel und damit leicht über dem üblichen Serviceintervall von 6000 km. Bei dieser Gelegenheit kann ich der Versuchung nicht wiederstehen auch noch ein paar der Rostfreien Fernreisefussrasten zu kaufen die auch bei schmutzigen Stiefeln noch Grip bieten. Das nächste Schlammloch kommt bestimmt.. Wir logieren in einem Hotel im Stadtteil Miraflores das von einem ausgewanderten Deutschen geführt wird. In Miraflores fühlt man sich fast wie in einer europäischen Grosstadt, alles schön und gepflegt. Die vielen Parks an der Steilküste zum Meer verdienen sogar das Prädikat "Wunderschön". Das Miraflores nicht stellvertrettend für die restliche Stadt oder gar Peru steht wird uns spätestens bei der Abreise klar. Über 1,5 Stunden vergehen bis wir nur aus dem gröbsten Chaos raus und wieder auf der Panamericana sind. 

 Huaraz und Canon del Pato 10-11.05.2014

Die Panamericana führt an der Küste entlang durch die Wüste die immer wieder  von grünen Täler unterbrochen wird. Trotzdem nicht sehr intressant zu fahren, meistens geht es nur gerade aus. So biegen wir bei Barranca Richtung Osten in die Anden ab. Unser Ziel heisst Huaraz, eine Stadt in den Anden auf rund 3000 m Höhe. Bekannt ist Huaraz als Ausgangspunkt für Trekkingtouren in die Cordillera Blanca, mit Ihren bis 6778 m hohen Bergen.Für uns ist Huaraz nur eine Zwischenstation auf dem Weg zum Canon del Pato. Unser Hostel liegt direkt neben dem Markt wo neben Früchten und Gemüse auch Hühner und Enten verkauft werden, 20 Tiere oder noch mehr werden einfach in einen Sack gepfercht und herumgeworfen als wären sie bereits Tot. Nach diesem Anblick ist mir für die nächsten Wochen der Appetit auf Hühnerfleisch vergangen. Wir sind froh diese Stadt schnellstens zuverlassen, den uns erwartet ein besonders Highlight, der Canon del Pato. Die anfangs perfekte Strasse wird immer schlechter und schmaler, dem Asphalt weicht Schotter, und ein kreuzen mit entgegenkommendem Verkehr ist nur noch an Ausweichstellen möglich. 35 Tunnel auf einer Strecke von rund 100 km durch das Tal des Rio Santa, vorbei an fantastischen Felsformationen. Stellenweise geht es rund 100 m senkrecht hinunter bis zum Fluss der sich durch die enge Schlucht zwängt, Fahrfehler sind nicht empfehlenswert den sowas wie Leitplanken gibt es nicht. Das Risiko lohnt sich,  diese Schlucht ist etwas vom schöneren was wir bis jetzt gesehen haben. Das auch noch das Wetter mit strahlend blauem Himmel mitspielt ist die Krönung des ganzen. Am Ende des Tales fliesst der Fluss bei Santa ins Meer und wir treffen wieder auf unsere "geliebte" Panamericana. Wir fahren noch weiter ca. 100 km bis zur nächsten Stadt Trujilo, wo wir im Hotel übernachten und erstmal die dicke Staubschicht die uns, und das ganze Gepäck überzieht, abzuwaschen. Statt Bilder mal ein Video vom Canon del Pato

Mancora 15-18.05.2014

Nach ein paar Tagen an der Küste im Badeort Huanchaco gehts weiter Richtung  Norden zu unserem letzten Ziel in Peru, dem Surferparadies Mancora. Für viele mag ja die Panamericana die Traumstrasse schlechtin sein, hier im Norden von Peru ist sie vor allem eines: die wohl längste Müllhalde der Welt. Besonders im Bereich vor und nach Dörfern und Städten ist der Strassenrand übersät mit Haushaltsabfällen und Bauschutt. Mehrfach beobachten wir die Müllabfuhr die Abfälle im Dorf einsammelt, einige Kilometer in die Wüste fährt und den ganzen Abfall einfach neben die Strasse kippt. Der Wind besorgt dann die Feinverteilung. Das ist wirklich schade den Peru ist ein wunderschönes Land. So  verspüren wir keine Lust hier irgendwo zu übernachten und fahren gleich die 600 km bis Mancora an einem Stück durch. Das Dorf ist bekannt bei Surfern und entsprechend touristisch, besonders jüngere Touristen aus dem englischsprachigen Raum bevölkern das Dorf. Wir verdoppeln mit unserer Anwesenheit den Altersdurchschnitt, aber uns gefällts hier in Mancora trotzdem. Keine 100 Meter von Strand entfernt finden wir ein schönes und bezahlbares Hotel, Trudy parkt im Innenhof direkt vor unserer Zimmertür. Hier lässt es sich aushalten bei 30 Grad und Sonnenschein.
p
Bei Touratech Peru
Kleines Update, neue Fussrasten