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Argentinien 20.01.2014

Nach zwei Tagen in Cafayate wird es uns langweilig und wir machen uns auf den Weg. Routa 40 Richtung Süden. Anfangs noch Asphaltiert doch schon nach einigen Kilometern weicht der Asphalt einer Schotterstrecke auf der ich mich noch prompt verfahre,weil alles so nach Feldweg aussieht. Mein Navi meint aber das die Routa 39  auf der wir jetzt fahren so in 20 Kilometern wieder auf die 40 führt, also fahren wir weiter zumal die Strasse schon bald wieder Asphaltiert ist. Nach einer Dorfdurchfahrt ca. 1 km vor der Kreuzung ist allerdings Schluss mit Lustig, zuerst wieder Schotter, dann weicher Sand und am Schluss stehen wir vor einem Fluss. Aber wenn uns das Navi sagt das hier die Strasse verläuft, dann ist das so.  Also nichts wie durch, wird schon schiefgehen. Yvonne muss allerdings absteigen und zu Fuss über den Fluss. Tatsächlich komme ich mit einiger Mühe ohne Sturz durch den Fluss und am anderen Ufer die sandige Böschung wieder hoch. Wir müssen dann erst mal Pause machen den das Thermometer zeigt mittlerweile beinahe 43 Grad an und Yvonne steht kurz vor einem Hitzeschlag.   Weiter gehts auf der Routa 40 die immer wieder durch Flussdurchfahrten und Schotterpassagen gewürzt ist. Die längste Schotterstrecke ist rund 40 km lang und immer wieder Baustellen und Umleitungen. In ein paar Jahren wird auch dieser Teil Asphaltiert sein. Um 20 Uhr erreichen wir das Dorf Belen und sind froh noch ein Hostal zu finden. Tags darauf verlassen wir die Routa 40 in Richtung La Rioja in der Hoffnung das es dort nicht mehr gar so heiss ist. Ausserdem empfiehlt unser Reiseführer einen Campingplatz kurz vor La Rioja. Kurz nach Mittag treffen wir in La Rioja ein. Den Campingplatz den wir suchen gibts nicht mehr. Also weiter Richtung Stadt. Wir versuchen unser Glück bei mehreren Cabanas und Hotels. Die Cabanas sind alle viel zu teuer und alle Hotels ausgebucht. Mittlerweile zeigt das Thermometer 46.8 Grad. In dem klimatisierten Cafe einer Tankstelle können wir uns kurz abkühlen, aber hier übernachten können wir nicht. Also weiter auf der Landstrasse 38 Richtung San Juan. Mittlerweile ist es 20 Uhr und bald wird es dunkel. Zum Glück finden wir nach ein Paar Kilometern einen Platz ca. 50 Meter neben der Landstrasse der durch einige Bäume und Sträucher vor Sichtkontakt geschützt ist. Wir Campen also zum ersten mal Wild. Allerdings sind wir nicht alleine, wir teilen uns den Platz mit ca. 100 Fröschen die die ganze Nacht Quaken und 200000 Moskitos die sich sehr über unserern Besuch freuen. Zu allem übel will auch die Temperatur nicht sinken, um 23 Uhr ist es immer noch 38 Grad und kein Wind kommt auf. Von Schlafen kann so keine Rede sein. Leicht übermüdet packen wir morgens um 6 Uhr unser Zelt ein und fahren weiter Richtung San Juan wo wir in Villa Union wider auf die Routa 40 treffen. Hier finden wir kurz vor Mittag auch eine bezahlbare Cabana, 150 km reichen für heute.

Mendoza 24.01.2014

Eigentlich wollten wir nur bis San Juan, aber weil es gerade so gut läuft fahren wir weiter bis nach Mendoza. Hier soll es einen Campingplatz geben der Parquo de Suizo heisst. Wir stellen also unser Zelt dort auf und beschliessen zwei Tage zu bleiben. Nicht weil der Platz so schön ist, der Standart der Sanitären Einrichtungen erreicht nicht ganz Schweizer Niveau, sondern weil unser Benzinkocher nicht mehr so richtig tut wie er sollte. Wir hoffen in Mendoza Ersatz zu finden. Tatsächlich werden wir in einem Outdoorschop fündig. Allerdings will die Verkäuferin dafür umgerechnet fast 400.- Chf haben. Wir lehnen dankend ab. Unser jetziger Kocher würde in der Schweiz gerade mal 120.-  Chf kosten. Also zurück auf den Campingplatz und versuchen den alten Kocher zu reparieren. Heute scheint aber nicht so unser Tag zu sein, den unterwegs streikt auch noch das Navi, mit einigen Umwegen finden wir trotzdem zurück auf den Campingplatz. Nun Benzinkocher zerlegen, reinigen so gut es geht, wieder zusammensetzen, funktioniert. Danach Navi Akku ausbauen, Kontakte reinigen, zuammenbauen, funktioniert. Heute ist doch ein guter Tag, der sogar noch besser wird. Wir werden von einem Schweizer Paar das mit einem Landrover unterwegs ist zu einem Glas Wein eingeladen. Dankend nehmen wir das Angebot an. Aus dem Glas wurden etwas mehr und kurz vor Tagesanbruch schleichen wir zu unserem Zelt zurück. Aus unerfindlichen Gründen haben wir beide am nächsten Tag Kopfschmerzen und müssen unterwegs öfters mal Pause machen.      Weiter gehts auf der Carretera Austral
© by Dani B